Erfahrungsberichte vom Praxiskurs „Aussöhnung mit dem Inneren Kind“ finden Sie nachfolgend.

(Erfahrungsberichte vom Praxiskurs „Liebe muss streiten ! - ?“ finden Sie hier.)
(Erfahrungsberichte vom Praxiskurs „„Jenseits von Gut und Böse - meine Biografie als Quelle der Kraft" finden Sie hier.)
(Erfahrungsberichte vom Partnerschafts-Vertiefungsnachmittag finden Sie hier.)
(Erfahrungsberichte von der Männergruppe „Männer, Machen, Mut" finden Sie hier.)

Arzt für Neurologie, 48 Jahre, Süddeutschland

Nachdem ich viele Jahre beruflich wie auch privat gut „funktioniert” hatte, machte sich bei immer mehr ein Gefühl bemerkbar, dass doch etwas nicht ganz in Ordnung ist in meinem Leben und in meiner Partnerschaft. Ohne dass ich es so konkret benennen konnte, fühlte etwas sich nicht gut an, im Gegensatz zu meinen tagtäglichen Arbeiten und Handeln.

Auf der Suche nach einer Problembewältigung bin ich auf die Webseite von Herrn Peter Bartning gestoßen. Seine Internetpräsentation ist im Gegensatz zu dem sonst üblichen Mainstream im Netz hoch professionell, informativ und unterscheidet sich inhaltlich und qualitativ deutlich von den Webseiten anderer.

In seinen Büchern konnte ich erste Gründe für meine aktuelle Befindlichkeit erkennen, u. a. dass ich im Laufe meines Lebens diversen Verletzungen und Kränkungen ausgesetzt war, die mich letztendlich an tatsächliches Erleben meiner Kindheit unbewusst erinnerten. So beeinträchtigt mich „mein verletztes inneres Kind” doch mehr, ohne dass ich es gewusst hatte und darauf in irgendeiner Art und Weise anders hätte handeln können.

Neugierig durch die Lektüre habe ich mich dann auch zur Seminarteilnahme entschlossen, wodurch ich auch ein „Handwerkszeug” erlernt habe, jetzt mit diesen erlitten Verletzungen besser umgehen zu können. Dadurch habe ich auch wieder eine bessere Lebensqualität gewinnen können.
Ich kann jedem der Ähnliches erlebt nur raten, sich diesen Themen zu stellen, indem er sich die gut lesbaren Bücher von Peter Bartning zulegt und auch eines seiner Seminare besucht. Es lohnt sich allemal, die Zeit und die moderate Seminargebühr zu investieren, weil konkrete Handlungsanleitungen unterrichtet werden, wodurch eine bessere Lebenszufriedenheit und eine Bereicherung für das weitere Leben erzielt wird.


Kfm. Angestellter, 46 Jahre, Nittedal bei Oslo

Aufgrund meiner Panikattacken hatte ich mich schon vorher mit meinem „inneren Kind“ befasst. In einer Therapie wurde mir das Buch von Erika Chopich empfohlen – ein Glücksgriff: Zum ersten Mal bekam ich schlüssige Antworten auf meine Themen.

Jedoch nach einiger Zeit kam ich auch nicht mehr weiter, und im Internet stieß ich auf die Webseite von Peter Bartning. Angespannt und etwas skeptisch saß ich dann in seinem Seminar und beäugte die anderen Teilnehmer. Und ganz besonders, als ich einen Brief an die Abwehr schicken sollte, habe ich mich gefragt, was ich hier eigentlich mache. (Wie mir später bewusst wurde, war es die Abwehr selbst, die in dem Moment lieber wieder gegangen wäre, um sich nicht mit den schwierigen Situation auseinander zu setzen...)

Die ersten Briefe haben sehr viel Überwindung gekostet: Wie soll ich das machen? Bringt das was? Sehr förderlich war jedoch, dass Peter Bartning die ganze Zeit über zur Hilfe stand, wenn es mal nicht weiterging. Ich habe dann tatsächlich mein inneres Kind gespürt und mir kamen sogar Tränen vor Ergriffenheit, als mich selbst tröstete. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass so etwas möglich ist!

Den gesamten Aufbau und das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis empfand ich als sehr ausgewogen, und es war immer möglich, auf zwischendurch aufkommende Fragen Antworten zu bekommen. Meine Skepsis der Gruppe gegenüber hatte sich schnell gelegt und wich einer vorsichtigen Neugier. Als überaus angenehm empfand ich, mich nur in die Gruppe einzubringen, wenn ich das auch selbst wollte.

Am Ende bin ich mit dem sehr guten Gefühl aus dem Kurs gegangen, viele Antworten auf meine Fragen und ein Art Handwerkszeug zur weiteren Arbeit zu haben.


Mitarbeiterin im Marketing, 39, München

Für den Kurs entschieden habe ich mich aufgrund des von Herrn Bartning verfassten Buches. Zugegebenermaßen war ich doch etwas skeptisch, was so ein Wochenendseminar wohl mit sich bringen würde, letztendlich siegte aber die Neugier. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Peter Bartning erwies sich als sehr authentisch, nett und vor allem sehr menschlich. Und die anderen Gruppenteilnehmer waren ebenfalls sehr sympathisch.
Der Theorieteil war weitaus interessanter als ich dachte. Das in Dialog-Treten mit dem Inneren Kind erwies sich in der Praxis als nicht ganz so einfach wie in der Theorie. Wenn man sich aber dann darauf einließ, brachte es doch recht erstaunliche Ergebnisse hervor. Toll ist auch, dass man seine Dialoge im Nachgang noch einsenden darf. So bekommt man Übung!
Das Programm war eine wirklich gelungene Kombination aus Theorie und Praxis, gut strukturiert und super vermittelt. Peter Bartning gibt eine Methode weiter, die einen mehr in Kontakt mit sich selbst treten lässt. Er hat da wirklich ein tolles Seminar ins Leben gerufen, das nicht zuletzt aufgrund seiner Person den Teilnehmern sehr viel gibt. Dadurch fühlt ich mich sehr gestärkt. Ich bin sehr froh, dorthin gefahren zu sein.


Lehrerin (50) aus Hessen

Bei meiner Beschäftigung mit mir selbst fand dieses „Innere Kind“ wiederholt Erwähnung. Ich wollte mehr darüber erfahren. Auf meiner Suche im Internet entschied ich mich für Peter Bartnings Seminar, um die Reise zu mir selbst mit einer realen Reise zu verbinden und einen Abstand zwischen Seminarort und Zuhause zu schaffen. Peter sorgte dafür, dass man sich sicher, wohl und aufgehoben fühlte. Das begann bei den umfangreichen Tipps für die Anreise und Unterkunft, ging über die Versorgung mit ausreichend Frischluft, wunderbarem Wasser und Tee oder Rückzugsorten während des Seminars, Buchtipps für vertiefende Informationen und den persönlichen Support über das Seminar hinaus. Im ersten Seminar „Auf dem Weg mit dem Inneren Kind“ empfand ich es als sehr positiv, dass man seine Gedanken und Arbeitsergebnisse zu keiner Zeit mit der Gruppe teilen musste. Bei Bedarf gab es Raum für Erfahrungsaustausch, Fragen und kurze persönliche Gespräche mit Peter. Das Seminar hat meinen Blick auf mich selbst geschärft und lässt mich in vielen Situationen bewusster reagieren.


Content & Quality Managerin, IT Industrie, 52, Weinheim

Nach viele Jahre traditioneller Therapie fühlte ich mich zwar schlauer über meine Vergangenheit und die Quelle meiner Themen, aber weiterhin dadurch belastet und nie so richtig im Frieden mit mir selbst. Dann habe ich die Arbeit mit dem inneren Kind entdeckt, und das war der Puzzleteil, der mir gefehlt hat.
Dieser Kurs ist intensiv und lehrreich. Durch die praktische Übungen habe ich gelernt, die verschiedenen "Stimmen" in mir zu hören und mit ihnen in Dialog zu bleiben. Durch den Dialog lerne ich langsam unterbewusste destruktive Muster und Schutzmechanismen aufzulösen und spürbar liebevoller mit mir selbst umzugehen. Die Methode, die Peter in diesem Kurs beibringt, kann in seinem Buch nachgelesen werden, aber für mich war die Praxis und die Übung mit Peter's Begleitung und Feedback wesentlich, um sie wirklich in meinem Leben und Alltag umsetzen zu können und so die positive Veränderung in meinem Leben zu erleben, wonach ich so lange gesucht und gesehnt habe.


Unternehmensberaterin, 52 Jahre, Wien

Ich war vertraut mit dem „inneren Kind“ durch Bücher. Und ich wollte ein Seminar besuchen, das dort anfängt wo alle Bücher aufhören. Erstmal wirklich verstehen, praxisnah üben, Unklarheiten beseitigen können und professionell begleitet zu werden in einem Prozess der viel in unserem Inneren in Gang setzt.
Ich danke Peter herzlichst für seine Seminare die mir aufgezeigt haben, wo ich immer wieder fest gesteckt bin und mir geholfen haben dies zu überwinden. (...)
Jeder Kilometer von Wien nach Lübeck (und das sind doch etliche) war es wert!!


Mann, 50 Jahre, Angestellter/Verwaltung

Wir benötigten nach 18 Ehejahren einige Korrekturen, um auch weiterhin glücklich zusammenzuleben. Wir erfuhren in der Paartherapie, dass die Ursachen für ein gestörtes Zusammenleben hauptsächlich in der Kindheit liegen und entschlossen uns, an einem Wochenendseminar mit dem Thema „Versöhnung mit dem inneren Kind“ teilzunehmen.
Erstaunlich, von sieben Teilnehmern waren fünf Männer.
Eine für mich neue Art der Vorstellungsrunde nahm uns gewisse Sprechhemmungen. Es war im Übrigen die einzige „Übung“, zu der dann auch jeder zu Wort kam. Alle anderen Wortbeiträge von den Teilnehmern waren danach absolut freiwillig. Man konnte selbst entscheiden, wie weit man allen oder auch nur dem Therapeuten seine Ergebnisse aus den Übungen präsentiert. Ich zähle mich eher zu den ruhigeren Zeitgenossen; die Stimmung der Übungen hat mich allerdings verleitet, dass ich auch meine Ergebnisse aus den Übungen mitteilen wollte. Ich war erstaunt über die emotionalen Reaktionen der Teilnehmer beim Vortragen ihrer Ergebnisse und absolut sicher, dass ich von solchen Gefühlsausbrüchen fern bin. Da habe ich mich getäuscht, mir flossen die Tränen und ich konnte teilweise gar nicht vortragen was ich wollte. Da hat sich wohl doch einiges in meinem Inneren getan. Vor allem habe ich mich weder geschämt, noch war es mir peinlich. Ich fühlte mich einfach gut danach und erleichtert. Das Beste dabei war aber, dass ich allmählich erkannte dass da etwas mit mir passiert, was es mir besser gehen lässt. Mir wurde eine Anleitung vermittelt zur „Versöhnung mit dem Inneren Kind“. Es kommt mir heute vor, als würde ich in ein geheimes Rezept eingewiesen worden sein. Ich sehe mittlerweile auch viele Parallelen z.B. im QiGong oder im Gebet.

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Lehrerin, 40 Jahre

Auf Erholung am Wochenende mit Mann und Kindern verzichten, um sich einer vermutlich anstrengenden innerpsychischen Arbeit hinzugeben? Dieser Preis scheint hoch für die Teilnahme an einem Seminar zum  „Inneren Kind“, dessen Besuch mir empfohlen wurde.
Die Hoffnung auf langfristig positive Effekte für mein Wohlbefinden besiegt meine Skepsis.
Ein Glück.
Eine gute Mischung aus kleinen Vorträgen und praktischer Anwendung der vorgestellten Verfahren lässt das Seminar an keiner Stelle langatmig werden. In einer überschaubaren Gruppe von acht Personen bleibt es mir selbst überlassen, mich innerhalb der Gruppe mehr oder weniger zu öffnen.
Im Zentrum steht die individuelle Auseinandersetzung mit meinen eigenen Themen, meiner  eigenen Geschichte und vor allem meinen – oftmals verdrängten und abgewehrten – Gefühlen, die in der Krisensituation hervorbrechend mein Leben aus den bisherigen Bahnen zu werfen drohen. Die Atmosphäre lädt ein, sich zu öffnen. Ich fasse Vertrauen und lasse mich auf den Weg ein.
Als versierter und sehr erfahrener Therapeut begleitet Peter Bartning jeden Einzelnen. Geduldig und verständnisvoll geht er auf meine Fragen ein und toleriert meine Zweifel, die sich hier oder da einschleichen. Der Begriff „Inneres Kind“ macht mir Mühe – er stellt mir Alternativen vor, die weiterhelfen. Ich merke, dass sich neue Wege öffnen, die ich erproben möchte. Keine einfachen Rezepte, keine vorschnellen Handlungsmuster, sondern das Einlassen auf Grundlegendes durch überzeugende konkrete Schritte.
Einige Sätze gehen mit mir mit: Der Partner löst Gefühle in mir aus, die längst in mir angelegt sind. Er verursacht sie nicht, sondern belebt sie neu. Der Partner stößt mich so auf meine eigenen, der Paarbeziehung längst vorausgegangenen schmerzlichen Gefühle und wird damit zu einem Motor für meine eigene Entwicklung. - Ihm dafür dankbar zu sein, fällt mir dennoch schwer…
Noch weiter geht Bartning: Negative Gefühle, die in unserer Beziehung auftauchen, führt er nur zu einem geringen Teil auf das aktuelle Erlebnis und bereits erlebte Situationen aus der Paar-Geschichte zurück. Der weitaus größere Anteil liegt in den entsprechenden Situationen meiner Kindheit. Meine Beziehung zu verlassen, würde für mich also bedeuten, vielleicht nur 30% meiner belastenden Gefühle loszuwerden, die anderen 70% nehme ich in die nächste Beziehung mit, - bis sich dort wieder dasselbe wiederholt?
Resümee:
Ich werde von der Schuldzuweisung auf den anderen auf mich selbst zurückgeworfen, konzentriere mich auf meine Entwicklung und ahne, dass dieser Weg sich lohnt.
Vielen Dank!

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Studentin, 21 Jahre

Ich ging zu dem Innere-Kind-Seminar obwohl ich erst 21 Jahre alt bin. Auf dieses Thema „Inneres Kind“ kam ich, weil ich so einige ziemlich schwere Probleme mit mir selbst hatte und dank einer Therapeutin zu der Überzeugung gelangt war, dass ich mit mir selbst nur klarkommen werde, wenn ich mich um MEIN INNERES KIND kümmere.
Das war dann aber leichter gesagt als getan. Trotz Bücher war ich sehr überfordert damit, mit meinem inneren Kind einen Kontakt herzustellen und vor allem die vielen unterschiedlichen Stimmen in mir, die widersprüchlich waren, auseinander zu halten und dann die Gefühle, die WIR hatten, auch noch zu verarbeiten!
Ich habe also nach Hilfe im Internet gesucht und bin auf Peter Bartnings Seminare gestoßen. Die Beschreibung des Praxiskurses hat mich sehr angesprochen.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Er führt die Teilnehmer an den inneren Dialog heran, so dass jeder in der Lage ist, alleine Dialoge mit seinem Inneren Kind zu führen. Dabei wird man immer von ihm während des Kurses begleitet. Seine Erklärung der unterschiedlichen Stimmen in uns hat mir dabei sehr weitergeholfen.
So schreibe ich nun viele Dialoge, erfahre so einiges über mich und verarbeite alte Gefühle. Dabei helfen zusätzlich andere Techniken, die Peter Bartning aus seiner Erfahrung an die Teilnehmer weitergibt.
Bei all den Lernprozessen ist es einem aber immer selbst überlassen, wie weit man die anderen an seinen Geschichten teilhaben lassen will, man wird zu nichts gedrängt, darf aber auch sehr offen sein, wenn man das möchte.

Ich bin dankbar, dass Peter Bartning seine Arbeit so macht, wie er es tut. Ein Wochenende, das mich auf meinem Weg sehr viel weiter gebracht hat.
Vielen Dank!

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Mann, 39 Jahre

In dem langsamen Erwachen des inneren Kontaktes lag für mich ein überwältigend kribbeliges Gefühl einer quasi undefinierten Freude, man könnte es auch grundlose Freude nennen ... Ein intensives Kribbeln, fast Jucken im Bauch, an gleicher Stelle, an der ich auch meinen Schmerz spüre, kurz unter dem Brustbein. Erlebe ich dieses Gefühl sehr intensiv, so kann es fast unangenehm sein und doch ist es einfach nur schön.
Obwohl es keinen klar zuzuordnenden Auslöser zu geben schien, erfüllte mich zunehmend ein Gefühl positiver Unruhe, Aufbruchstimmung, Bereitschaft in neue Richtungen zu denken, einfach mal Türen aufzustoßen und zu sehen was sich dahinter für mich verbergen könnte. Eine unbestimmte Freude auf Neues, Zuversicht für die Zukunft, wachsende innere Stabilität, Mut, Neugier und Stärke!
In dem wachsenden inneren Kontakt liegt für mich auch das wachsende Gefühl der inneren Einheit, d.h. ich fühle mich zunehmend durch mich selbst angenommen, verantwortlich für mich (Gefühle, körperliche Gesundheit etc.) und so auch wirklich geliebt. Das ist ein wärmendes umhüllendes Gefühl der Geborgenheit in mir selbst.
Diese ersten unglaublich positiven Erfahrungen in mir selbst in der "Bejahung" meines inneren Kindes, in der Verantwortungsübernahme..., liegt für mich die Zuversicht und sogar Freude auf eine schöne Zukunft. Ich freue mich auf mich.
Ich empfinde tiefe Dankbarkeit für diese Bewusstseinserweiterung.
(Sogar beim Schreiben dieser Zeilen ist dieses positive Bauchgefühl sehr präsent gewesen.)

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Erfahrungen eines Paares,
Mitte/Ende 30, Krankenschwester/Schlosser

Als uns in unserer Paarberatung dieses Seminar empfohlen wurde, waren wir anfänglich etwas skeptisch. Wir wussten nicht, was auf uns zukommt, und die Arbeit zusammen mit anderen in einer Gruppe schreckte uns ab. Letztlich aber siegte bei uns beiden der Wunsch, an uns zu arbeiten, um so vielleicht positiven Einfluss auf die Beziehung nehmen zu können.

Nach einer lockeren Vorstellungsrunde, bei der es lediglich um die Vornamen ging, gab es mit dem theoretischen Teil einiges an Input, ohne dass man „überschwemmt“ wurde.
Die anschließenden Übungen machte jeder für sich, jeweils in dem Rahmen, der für ihn wichtig war.
Anfangs taten wir uns beide sehr schwer mit der Kontaktaufnahme zum Inneren Kind. Herr Bartning verglich diese Situation mit dem Lernen einer neuen Sprache, welche man erst schrittweise üben muss, und genauso fühlten wir uns.
Mein Partner war sehr tief in seinen Gefühlen und hatte damit auch sehr zu knabbern; ich hingegen war mäßig enttäuscht, weil ich den Eindruck hatte, fast gar keinen Zugang zu mir zu bekommen. Mit gemischten Gefühlen fuhren wir so am Ende des Samstags nach Hause.

Am nächsten Morgen war mein Partner sehr am Überlegen, ob er überhaupt wieder mitkommen wollte. Er überwand sich und fand in Herrn Bartning einen erfahrenen Therapeuten, welcher ihm so zur Seite stehen konnte, dass er sich wieder auf das Seminar einlassen konnte.
Der anschließende Tag war für uns beide, in unterschiedlicher Weise, ein großes „AHA!“- Erlebnis, welches uns massiv geprägt hat. In dieser ruhigen Atmosphäre, innerhalb einer netten Gruppe, welche auf absoluter Freiwilligkeit beruhte, haben wir viel gelernt; die wichtigsten Stichwörter dazu sind in den anderen Erfahrungsberichten bereits genannt, nämlich dass man von der Schuldzuweisung auf den anderen zu sich selbst zurück geführt wird. Nur 20 % der belastenden Gefühle entstehen aus dem aktuellen Konflikt. Der Rest sind verdrängte Gefühle aus der Vergangenheit, welche bei dem aktuellen Konflikt „wiederbelebt“ werden.
So sind wir beide von dem Seminar mit dem Gefühl nach Hause gefahren, dass jeder ein großes Stück mehr mit sich ins Reine gekommen ist.
Nun haben wir es gute 3 Wochen später, und wir sind beide immer noch erstaunt, wie sehr uns dieses Seminar geprägt hat. Ich kann jetzt z. B. erstmals gefühlsmäßig erkennen, wie sehr mich frühkindliche Erlebnisse derart geprägt hatte, dass sich manchmal die damals verdrängten Gefühle bisher unerkannt in unsere Beziehung einschlichen. Nun erlebe ich, wie sie heil werden.
Und selbst jetzt schon hat sich vieles in unserem Umgang miteinander getan. Vor allem ein bisher unlösbar scheinendes Problem im Umgang miteinander, das unserer Beziehung fast zum Scheitern gebracht hatte, ist jetzt derart verändert worden, dass wir beide wieder miteinander glücklich sind.
Und wir sehen auch, dass es wichtig ist, diese neue „Sprache“ mit sich selbst auch weiterhin zu üben.


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